Schulsozialarbeit ist immer mehr im Kommen.
Sie ist alles andere, als nur eine Randerscheinung, etwas Zusätzliches in der täglichen schulischen Arbeit.
Sie ist vielmehr zu einem kaum noch wegzudenkenden Bindeglied geworden, zwischen Lehrerschaft - Elternhaus und Jugendlichen.
Schulsozialarbeit k a n n in Anspruch genommen werden. Wir "Sozialwerker" sind vor Ort, wenn es brennt, wenn mal wieder Konflikte gelöst werden müssen, wenn Hilfestellungen notwendig sind, z. B. bei Bewerbungen, im Streitfall mit Mitschülern, bei Problemen mit dem Freund/ der Freundin oder wenn mal wieder das Elternhaus abnervt und zum 100ten Mal ausgezogen werden will/ muss usw.,usw.
Eine Seite würden wir locker voll schreiben können, nur mit Aufzählungen täglicher Bedürfnisse und Wünsche unserer Kids.
Viele denken jetzt vielleicht, na und, dafür sind sie ja da oder nicht?
Richtig, dafür möchten wir in Anspruch genommen werden, gebraucht werden, das bestätigt uns in unserem Dasein, schafft Stärke, Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein, das und genau das ist die "Droge", wovon auch unsere Schülerinnen und Schüler leben, wovon Sie nicht genug kriegen können. Das sind die "Vitamine", um ihren täglichen (inneren) Kampf während und im Ausgang ihrer Pubertät zu gewinnen, neben ihrem Lernpensum, auf dem Weg zum Schulabschluss. |